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Wie kam es zum Schnittmuster?

Eigentlich hatte ich eine ganz genaue Vorstellung von meinem Gewerbe. Ich wollte Kinderkleidung nähen und verkaufen. Klingt einfach, oder? Ich habe dabei einige Hürden nehmen müssen und zusätzlich alle Pläne über den Haufen geworfen. Wie das war, lest ihr hier:

Ja was möchten Sie denn nun anfangen?

01. Die Entscheidung

Ursprünglich wollte ich nur nähen. Meine eigenen Kinder waren eingekleidet und ich wollte weiterhin nähen. Also warum nicht ein Nebengewerbe anmelden und verkaufen? Das klang erstmal einfacher als es war. Mehr dazu gibt es zu einem späteren Zeitpunkt. In meiner Gewerbeanmeldung steht: Nähen von Kinderkleidung und – accessoires , Erstellung von Schnittmustern. Hier hatte es praktische Gründe. Ich wollte bei der IHK gelistet sein, nicht bei der Handwerkskammer.

02. Was möchte ich nähen?

Wenn man gewerblich Schnittmuster nutzen möchte, benötigt man Lizenzen. Die sind nicht teuer aber wenn man viele verschiedene benötigt, ist das eine große Ausgabe. Zusätzlich wollte ich individueller nähen. Das was alle als Handmade Kleidung verkaufen, war mir zu langweilig. Ich fing an, mir Hosen meiner Tochter vorzunehmen und erstellte daraus Schnittmuster, die ich modifizierte.

03. Da lag sie vor mir

Es ging eigentlich ganz schnell. Das Design war schon sehr lange in meinem Kopf. Ich habe gemessen, gerechnet und gezeichnet. Das Schnittmuster war fertig. Jetzt einmal nähen und die Hose lag fertig vor mir und passte auch noch!

04. Sich Etwas trauen

Es gehört Mut dazu, sich neuen Dingen zu widmen. Erinnert ihr eich an die Vektoren aus dem Mathe Unterricht?

Diese Funktionen gibt es auch bei Grafiken, also Schnittmustern und ich habe mir einfach ein Programm runter geladen und meine Hose darin gezeichnet. Man kann es sich kaum vorstellen, aber es hat funktioniert!

Mittlerweile bin ich sicher im Umgang mit dem Programm und probiere auch mal neue Sachen aus.

Wichtig für solche Vorhaben wie meine sind Testnäherinnen. Denen möchte ich auf diesem weg nochmal danken.

Das sind die süßen Beispielbilder:

One Comment

  1. Ivica 15.08.2025 at 08:27- Antworten

    Eine sehr schöner und interessante Geschichte und und ein toller Weg, den Du gegangen bist.

    Glückwunsch!

    Kannst stolz auf Dich sein, dass Du alle Hürden genommen hast und Deinen Traum verwirklicht hast. Das schaffen sehr wenige gerade in der Branche.

    Gäbe es ein Interview auf YouTube würd eich es mir gerne anschauen.

    Ich bin 59 und eher vor kurzem durch Zufall zum Nähen gekommen. Aber da die gekauften Socken nur teuer waren und nicht die Bohne taugten, zwickten, drückten und das Gummi nur die Blutzirkulation einschränkten und Schmerzen verursachten.

    Ich war so froh als ich Socken-Schnittmuster fand und eigene Socken nähen konnte. Diese waren besser, aber ich noch nicht ideal-Jetzt habe ich eigenes Socken-Schnittmuster entworfen, passend zu meinen Füßen und diese sitzen perfekt. Inzwischen nähe ich mehrmals die Woche Socken, Taschen und Unterwäsche.

    Ich habe zwar kein Unternehmen, aber habe Nähen als Spaß. Es ist eine Therapie für mich.

    Viel Erfolg weiterhin auf Deinem Weg. Du machst das toll.

    VG
    Ivica

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